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  Unwetter über dem Landkreis: alle 75 Sekunden ein Einsatz im Bereich Buchloe | 01.05.2013
 

 

 

 

 

 

 
Eine großangelegte Übung für die Abschnittsführungsstellen (AFüSt) und die ILS Allgäu fand Ende April im Landkreis statt. Ziel war es das Zusammenspiel zwischen Feuerwehren und der Leitstelle bei Extremsituationen zu testen.
Dazu wurde das Einsatzaufkommen nach einem flächendeckenden Unwetter von Lindau bis Buchloe simuliert.




Abschnittsführungsstellen als Entlastung für die ILS
Normalerweise hat die Integrierte Leistelle Allgäu in Kempten (ILS) pro Stunde durchschnittlich sieben Einsätze abzuarbeiten. Feuerwehreinsätze im Durchschnitt sogar nur neun pro Tag.
Das sich diese Zahlen bei Großschadenslagen wie Unwetter, Strum, Hochwasser, Starkschneefall binnen kürzester Zeit stark ansteigen, scheint klar.

Gerade dann sind die Disponenten in der ILS gefordert, zumal ja neben dem Ostallgäu der Stadt Kaufbeuren auch noch die Landkreise Lindau und Oberallgäu mit der Stadt Kempten zum Zuständigkeitsbereich der Kemptener Leitstelle gehören. Eine Betreuung jedes einzelnen Einsatzes wie sonst üblich, ist aufgrund der Masse der Einsatzmeldungen logischerweise nicht möglich.

Die Leitstelle leitet deswegen die Einsatzmeldungen nur noch per Fax an die vier Abschnittsführungsstellen im Ostallgäu (Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg) weiter. Diese koordinieren und begleiten dann den Einsatz der Feuerwehren vor Ort. Sämtliche Lagemeldungen oder Nachforderungen laufen dann über die AFüSt. Diese hält wiederum Kontakt zur ILS, die alleine für (Nach-)Alarmierungen zuständig ist.


Baum auf Straße, Wasser in Keller,... - 57 Einsätze in 77 Minuten
Um diese Abläufe vom Alarmeingang über die Fahrzeugzuteilung bis zur Einsatzweitergabe am Funk bei den AFüSt zu testen fand am letzten Aprilwochenende eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Buchloe, Füssen, Obergünzburg und Kaufbeuren mit der Leitstelle statt.
Eine Trennung der Funkkanäle war bei dieser Übung unumgänglich. So wurden den Wehren Obergünzburg und Buchloe ein gemeinsamer Funkkanal, den Wehren aus Füssen und Kaufbeuren jeweils ein eigener Kanal zugewiesen.

Angenommen war eine Unwetterlage, die sich von Lindau her über das Oberallgäu bis ins Ostallgäu ausbreitet.
Die erste Alarmmeldung über einen Unwettereinsatz ging gegen kurz nach elf Uhr im Buchloer Funkraum ein.
Die eingehenden Alarmfaxe nahmen ihren Weg über zwei "Sichter", die die ersten Informationen sortierten und katalogisierten, hin zu Kreisbrandrat Markus Barnsteiner und KBM Wilhelm Schorer, die als "Disponenten" den Schadenslagen einzelne Fahrzeuge zuwiesen.

Die zwei Funker, mit jeweils einer Unterstützungskraft für eingehende Telefongespräche, kontaktierten dann die zugeteilten Fahrzeuge, begleiteten den Einsatz und protokollierten die Funkmeldungen mit.
Über eine gesonderte Leitung wurde ständig Kontakt zu ILS gehalten und eventuelle "Alarmierungen" der geforderten Feuerwehren vorgenommen. Beendet wurde die Übung gegen 12:30 Uhr von der ILS Allgäu. Alle Einsätze wurden anschließend gelistet und die Daten wieder der ILS zugesandt.


Positives Resümee der Verantwortlichen
Kameraden aus Obergermaringen und Oberostendorf sowie Mitglieder der Buchloer Feuerwehr simulierten die einzelnen Feuerwehren.
Das Resümee fiel dabei am Ende der Übung durchweg positiv aus. Die auf Grund der engen Platzverhältnisse angespannte Lage, wird sich im neuen Feuerwehrhaus deutlich entspannen.




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