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Wasserabgabe:



Mehrzweckstrahlrohr:



Mehrzweckstrahlrohre sind die ältesten und am häufigsten verbreiteten Strahlrohrtypen bei Feuerwehren.

Sie gibt es in drei Größen: B, C, D. Diese haben unterschiedlichen Durchflussmengen pro Minute bei 8 bar Druck (siehe Tablle unten).
C- und B- Mehrzweckstrahlrohre haben die Möglichkeit Sprühstrahl einzustellen, somit kann man Wasser großflächiger Verteilen. Ein C-Rohr im TLF hat eine Mannschutzbrause, sie erzeugt beim vorgehenden Trupp ein Wasserschild das ihn vor Wärmestrahlung schützt. Das Strahlrohr kann trotzdem normal bedient werden.



Strahlrohrgröße Durchflussmenge mit Mundstück Durchflussmenge ohne Mundstück
B-Strahlrohr 400 Liter pro Minute bei 8 bar Druck 800 Liter pro Minute bei 8 bar Druck
C-Strahlrohr 100 Liter pro Minute bei 8 bar Druck 200 Liter pro Minute bei 8 bar Druck
D-Strahlrohr 20 Liter pro Minute bei 8 bar Druck



Hohlstrahlrohr:



Hohlstrahlrohre wurden in erster Linie in USA, England und Schweden entwickelt. Wegen ihrer höheren Anschaffungskosten setzen sie sich nur langsam flächendeckend durch. Dieser Nachteil wird allerdings durch viele Vorteile gerechtfertigt.
Am Düsenaustritt liegt ein kegelförmiger Körper, der einen hohlen Wasserstrahl bildet. Durch einen sich drehenden Ring am Austritt, werden die sehr kleinen Tröpfchen gleichmäßig verteilt. Dies ermöglicht eine optimale Kühlwirkung.
Ein weiterer Vorteil ist die stufenlose Verstellung zwischen Voll- und Sprühstrahl und die Wählbarkeit der Durchflussmenge. Bei den Hohlstrahlrohren der FF Buchloe ("Akron, Turbo Jet") lassen sich 50, 115, 230, 360, 475 Liter pro Minute und Spühlstellung (voller Durchfluss) einstellen. Der Angriffstrupp kann so den Wasserstrahl optimal einstellen und somit am effektivsten löschen. Während beim Vollbrand eine größtmögliche Durchflussmenge und Reichweite benötigt wird, müssen man beim Innenangriff, um eine Rauchgasdurchzündung zu verhinden, im CAFS-Einsatz nur 200 Liter pro Minute (circa 100 Liter Wasser) und ein Sprühstrahl von 45 Grad eingestellt werden.



Schaumrohr:



Mit Schaumrohren kann mit Hilfe von Schaummittel und Wasser Löschschaum erzeugt werden.
Dieser wird beispielsweise bei Bränden von Gummi oder Flüssigkeiten eingesetzt. Hierzu wird ein Schaummittelkanister zwischen Schaumrohr und Vereiler eingebaut.
Je nach Einspeismenge des Schaummittels erhält man Leichtschaum, Mittelschaum oder Schwerschaum.




Hydroschild:



Die 2004 vom Gerätewart selbst gebauten Hydroschilder haben einen C-Eingang. Dadurch wird nicht so viel Wasser wie mit einer B-Kupplung benötigt.
Sie schirmen bei einem Druck von 8 bar eine Fläche von 10 Metern Radius ab, ohne Personal in gefährdeten Bereichen zu benötigen.
Ein Hydroschild ist im LF 16 im Geräteraum 3, rechts oben, verladen, das Zweite ist im TLF im G5.








Wasserentnahme:


Oberflurhydranten Unterflurhydranten Offene Gewässer

Aus den normalen sichtbaren Hydranten wird mit Hilfe eines Oberflurhydratenschlüssels (Bild) der Hydrant geöffnet. Nach dem einmaligen Spülen wird ein B-Schlauch angeschlossen.

 

Aus unterirdischen Wasserleitungen wird mit einem Unterflurhydrantenschlüssel (links) der Verschlussdeckel geöffnet. Hier muss erst noch ein Standrohr (rechts) gesetzt werden um die Wasserversorgung mit Schläuchen sicherstellen zu können.

 

Aus offenen Gewässer (Seen, Flüsse, Bäche, Teiche) kann mit Hilfe eines eines Saugkorbes (rechts) Wasser angesaugt werden.
Der Saugkorb wird dann mit Saugschläuchen (links) mit der Pumpe verbunden, die das Wasser ansaugt.

   







Wasserfortleitung:


Verteiler Stützkrümmer Sammelstück

Am Verteiler werden die Schläuche angeschlossen, mit denen gelöscht wird. Am hinteren Eingang wird ein B-Schlauch von der Pumpe angeschlossen, an den vorderen Ausgängen drei C-Schläuche oder 2 C-Schläuche (links, rechts) und ein B-Schlauch bzw. ein Schaumrohr (Mitte).
Jeder Löschausgang ist mit einem Absperrhan versehen, der ein gezieltes Öffen erlaubt.

 

Der Stützkrümmer wird vor jedem B-Strahlrohr eingebaut. Er leitet die Rückkraft der Rohres zum Boden, sodass das Strahlrohr auch mit nur zwei Personen gehlaten werden kann.

 

Ein Sammelstück bietet die Möglichkeit zwei B-Schläuche, zu einem größeren Zufluss zusammenzufassen.

   



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