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In manchen Situationen bietet die normale Schutzausrüstung nicht mehr genügend Sicherheit.
Einige Beispiele wären bestimmte Kellerbrände oder Metallbrände bei denen es sehr heiß wird, oder Unfälle mit ätzenden Chemikalien.
Um trotzdem diese Gefahren effektiv beseitigen zu können, führt die Feuerwehr besondere Hitze- und Chemikalienschutzanzüge auf ihren Fahrzeugen mit.





Hitzeschutzanzug:



Alle Hitzeschutzanzüge sind mit silbernem Material beschichtet und haben ein kleines, goldenes Sichtfenster damit möglichst viel Wärmestrahlung reflektiert wird.

Das Ausrüsten mit Hitzeschutzanzügen dauert relativ lange, aufgrund des zusätzlichen Gewichts und der Wärmestauung unter dem Anzug sind die Einsatzzeiten der Atemschutzträger stark begrenzt. So werden sie nur selten in Buchloe bei Einsätzen eingesetzt.
Jedoch sind sie in bestimmten Fällen nötig um Brände effektiv bekämpfen zu können.

Dieser Hitzeschutzanzug (Bild) hat ein besonders dickes Innenfutter und wiegt immerhin 11 Kilo. Dadurch wird die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, allerdings ermöglicht dieser Anzug einen kurzzeitigen Einsatz direkt im Feuer.
Die Hitzeschutzumhänge aus dem TLF wiegen nur 2 Kilo, allerdings werden die Beine nicht zusätzlich geschützt.



Es gibt mehrere Ausführungen der Hitzeschutzkleidung bei der Feuerwehr Buchloe:

Fahrzeug Anzahl Geräteraum Ausstattung
RW 2 4 Dachbeladung Jacke mit Kopfhaube, Hose, Helm, Stiefel, Handschuhe
LF 16/12 2 G1, oben links Überzugjacke mit Helm und Kaputze, Hose, Stiefel, Handschuhe
TLF 16/25 4 G2,oben links Hitzeschutzumhang mit Kopfschutzhaube, Handschuhe






Chemikalienschutzanzug (CSA):



Um bei Chemikalienunfällen schnell helfen zu können, führen die Fahrzeuge der FF Buchloe vier CSA mit.

Zwei von Dräger, Typ "Team Master Pro", Baujahr 2002, sind auf dem RW 2 (G2, Kiste 2) verladen. Weitere zwei von Typ "Trellchem, Trelleborg", Baujahr 1995, sind im G2 des TLF.
Diese Anzüge wurden mit über 460 Chemikalien auf ihre Dichtigkeit geprüft.

Bei Einsätzen und Übungen werden unter den CSA keine Schutzanzugjacken, sondern nur Pressluftatmer getragen um die körperliche Belastung zu senken.
Die reine Einsatzzeit ist sowieso auf circa 15 bis 20 Minuten beschränkt, da man vor dem Ausziehen erst dekontaminiert (gereinigt) werden muss. Nur so kann eine Verschleppung von gefährlichen Chemikalien minimiert werden.

Für diese Arbeit wird wieder ein Atemschutztrupp benötigt der wenigstens mit leichten Säureschutzanzügen ausgerüstet ist.






Leichter Säureanzug:



Die Feuerwehr Buchloe besitzt vier "Isotemp" Säureschutzanzüge von Vordamme oHg.
Sie bestehen aus einer Latzhose, einer Jacke, Helm und Handschuhen.
Darunter ist ebenfalls ein Atemschutzgerät zu tragen, da diese Anzüge nicht luftdicht abschließen.

Sie werden beispielsweise zum Abdichten von Leckagen an Öl oder Dieseltanks eingesetzt um den normalen Schutzanzug nicht zu verunreinigen.
Oder aber auch zum Dekontaminieren von CSA - Trägern bei bestimmten Chemikalien.



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